Triebwagen

ESU Dieseltriebwagen VT 858, Epoche II, DC, Sound und Rauch, AC

Um bei geringem Fahrgastaufkommen personalintensive Dampfzüge zu vermeiden, ließ die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (DRG) vierachsige Verbrennungstriebwagen entwickeln, die ab 1928 von der Waggonfabrik Wismar geliefert wurden. Die in den Nummernbereich 855 bis 871 eingereihten Fahrzeuge wurden als ein- oder zweiklassige Wagen geliefert. Den Grundriss mit zurückgesetzten Endeinstiegen, die mit Doppeltüren bestückt waren, hatte er Hersteller von den Eilzugwagen übernommen. Bei vielen Fahrzeugen entfiel der zunächst eingebaute Postraum zugunsten weiterer Sitzplätze. Die zunächst grün lackierten Fahrzeuge erhielten ab 1932 den eleganten zweifarbigen Anstrich in Weinrot-Creme. Beheimatet war das ESU-Vorbild in Mainz, andere Wagen kamen von Frankfurt/Oder, Guben, Kassel, Stuttgart, Ulm und Waren/Müritz zum Einsatz.

Beim VT 858 gab der zunächst 150 PS starke Dieselmotor über ein Viergang-Schaltgetriebe seine Kraft auf eine Blindwelle weiter, die durch Kuppelstangen mit den beiden Radsätzen eines Drehgestells verbunden war. Im Dachaufbau saßen die vier Kühlergruppen mit jeweils vier Elementen.

Da Kohle zur damaligen Zeit aber viel billiger als Diesel-Kraftstoff war, konnten die Triebwagen ihre Verbrauchsvorteile kaum ausspielen. Diverse Aufnahmen beweisen, dass die Möglichkeit, maximal drei Wagen (sechs Wagenachsen) mit einer Gesamtlast von 85 t mitzuführen, genutzt wurde. Die Bandbreite der Anhängsel war groß: Teils als Beiwagen lackierte Personenwagen, gedeckte Güterwagen oder Personen-/Güterzuggepäckwagen sind fotografisch dokumentiert.

Für die Aufarbeitung der teilweise im Zweiten Weltkrieg beschädigten Personentriebwagen sah die DB kaum Bedarf und baute nur Triebwagen 859 aufwändig um und setzte ihn als VT 65 903 bis 1957 ein. Bei der DR verblieb mit VT 856 ein Wagen, der 1960 ausgemustert wurde.

http://www.esu.eu/produkte/engineering-edition/triebwagen-in-h0/vt-858-in-h0/

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Jägerndorfer Siemens 3teilige ÖBB Triebwageneinheit Cityjet

Beim ÖBB cityjet handelt es sich um ein dreiteiliges elektrisches Triebfahrzeug, das in der S-Bahn-Version über 244 Sitzplätze und in der Regionalbahnversion über 259 Sitzplätze verfügt. Von den 100 bestellten Zuggarnituren sind 30 für den S-Bahn-Verkehr in Wien und Niederösterreich und 70 für den Regionalverkehr in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark vorgesehen.

http://www.jaegerndorfer.at/images/stories/pdf/prospekt_jc_2015-01.pdf

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